Heutiges Thema ist das  sogenannte Gaffer Verbot! Eist im August 2018 eine Novelle des Sicherheitspolizeigesetzes ist in Kraft getreten, welches es der Polizei ermöglicht, Gaffern, also Schaulustigen, welche die Hilfe der Einsatzkräfte behindern und auch die Privatsphäre des Verunfallten beeinträchtigen, Weg zu weisen.
Es kommt leider immer wieder vor, dass unbeteiligte Dritte zusehen bei einem Unfall. Das finde ich menschlich irgendwo auch wieder verständlich, da der Mensch nun einmal ein neugieriges Wesen ist, aber zusätzlich kommt es leider auch dazu, dass diese Personen dann auch die Einsatzkräfte oftmals bei der Arbeit behindern und dies ist nicht akzeptabel. Darüber hinaus ist es meiner Meinung nach essenziell wichtig die Privatsphäre des Unfallopfers zu wahren. Aus diesem Grund ist das Sicherheitspolizeigesetz in Kraft getreten.
D
as heißt, dass Gaffer mit einer Geldstrafe von bis zu 500 € bestraft und in besonders schweren Fällen, oder auch im Wiederholungsfall, kann sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu
zwei Wochen verhängt werden. 

 

Oftmals passiert es auch, dass sich nach einem Unfall auf der gegenüberliegenden Fahrbahn ein Stau bildet, da Schaulustige abbremsen, weil Sie sehen möchten was genau passiert ist. Auch hier ist anzumerken, dass das abrupte Abbremsen ohne besonderen Grund und damit verbunden die Beeinträchtigung des Verkehrs, nicht erlaubt ist!

Heute beschäftigen wir uns mit dem sogenannte eCall-System!

Seit 31. März 2018 müssen Fahrzeuge der Klasse M1 und N1, das sind Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen höchstzulässige Gesamtmasse, mit einem sogenannten eCall-System ausgerüstet sein, wenn Sie neu in Verkehr gebracht werden. Das bedeutet es gibt einen sogenannten Crash Sensor oder auch zusätzlich einen manuell zu betätigenden Knopf, mit dem ich sofort über die Notrufzentrale 112 die Einsatzkräfte erreichen kann. Hier  werden dann wichtige Informationen via Satellit geschickt, sodass unter anderem meine Position festgestellt wird. Man weiß also sofort, wo ich bin und die Einsatzkräfte können losgeschickt werden. Es wird so wertvolle Zeit eingespart.

Immer wieder kommt es vor, dass es bei einem Unfall einfach keine Zeugengibt und da kann es dann einfach schon mal passieren, dass man zehn oder zwölf Stunden in einem Unfallwrack liegt und nicht gefunden wird. Vor allem, wenn man vielleicht in eine Baumgruppe oder ein Gebüsch hinein rast und keiner hat’s gesehen. Aus diesem Grund macht das eCall-System natürlich schon großen Sinn!

 

Seit 2019 ist es möglich eine digitale Vignette, anstatt der herkömmlichen Vignette  zu vewenden bei der digitalen Vignette ist, bitte folgendes zu beachten. Die Vignette wird via Internet bestellt und aufgrund des Konsumentenschutzgesetzes hat man, wenn man etwas im Internet bestellt, ein 14-tägiges Rücktrittsrecht. Das bedeutet: Ihr müsst im Voraus planen, weil die Vignette ist erst in 14 Tagen gültig. Die ist auch beim Kauf von 10 Tages oder 10 Monats Vignetten zu beachten! 

 

Nun möchte ich ein wenig die Vor- und Nachteile der Vignette ein wenig näher beleuchten!

 

Nachteile:

Eine Problematik bei der digitalen Vignette stellt die Tatsache dar, dass solltet ihr euch ein neues Auto kaufen und auch das Kennzeichen ändern,  eine Gebühr fällig wird, obwohl ihr eigentlich schon gezahlt habt. Ebenfalls aufpassen muss man, dass man keinen Tippfehler macht oder einen Zahlendreher hat bei der Bestellung, denn dann ist  natürlich ein falsches Kennzeichen hinterlegt und es wird wieder Ersatzmaut fällig für die Änderung. 

Vorteile:

Ein großer Vorteil der digital Vignette ist aber natürlich, dass ich nicht jedes Jahr an meiner Windschutzscheibe herumkratzen muss, um die abgelaufene Vignette zu entfernen!  Ein weiterer Vorteil ist, dass sollte ich einen Schaden an der Windschutzscheibe haben, die Scheibe ohne Probleme tauschen kann, da die Vignette ohnehin auf das Kennzeichen registriert ist. Auch beim Kauf eines neuen Wagens habe ich keine Probleme mit der Vignette, wenn ich einfach die Kennzeichen übernehme!

Ich hoffe, ich konnte heute wieder bisschen weiterhelfen mit meinen Ausführungen und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung zur digitalen Vignette auf meinen Social Media Kanälen hinterlässt! 

Heute beschäftigen wir uns mit der Frageob es zulässig ist, den Haltestellenbereich eines Omnibusses des Kraftfahrlinienverkehrs, oder kurz Bushaltestelle zu befahren. 

Die Antwort ist relativ kurz und einfach: Ja, eist erlaubt. Es ist sogar erlaubt auf einer Haltestelle zu halten und zu parken. Uzu halten und zu parken muss ich sie natürlich vorher erst befahren dürfen.
Es ist so: Außerhalb der Betriebszeiten darf ich auf einer Haltestelle parken, solange bis der erste Bus am nächsten Tage in der Früh wieder fährt. Innerhalb der Betriebszeiten darf man auf einer Haltestelle kurz halten, um jemanden ein oder aussteigen zu lassen. Gerade im ländlichen Bereich gibt es manchmal Bushaltestellen, wo vielleicht drei oder viermal ein Bus hinkommt. Hier stellt sich die Frage: Darf ich jetzt von 7:00 Uhr in der Früh bis 19:00 Uhr nicht parken, obwohl nur dreimal ein Bus kommt?
So ist es nicht! Iso einem Fall gilt: 15 Minuten vor der Ankunftszeit und 15 Minuten nach der Ankunftszeit ist Parken verboten, aber halten erlaubt um jemanden ein oder aussteigen zu lassen. Zden übrigen Zeiten darf man ganz normal auf solchen Haltestellen auch parken. 

Es gibt unterschiedliche Arten von Haltestellen. Egibt zunächst die Pannenbucht und es gibt Bushaltestellen, welche einfach nur ein durch eine Haltestellentafel gekennzeichnet sind ohne Bodenmarkierungen und dann gibt’s aber auch Haltestellen mit Bodenmarkierungen . Hier sieht man immer wieder wie viele Autofahrer einen großen Bogen um so eine Haltestelle herum machen, als würde es sich um ein riesen großes Schlagloch handeln, weil viele der Meinung sind, dass es ist nicht erlaubt ist diese  Haltestelle zbefahren. Dabei ist es nicht nur nur erlaubt, sondern eist sogar Pflicht über diese Haltestelle zu fahren, da man das Rechtsfahrgebot einhalten muss. Das heißt man fährt so weit rechts wie zumutbar. Das bedeutet: Bitte bedenkt beim nächsten Mal, dass ihr die Bushaltestellen sehr wohl befahren dürft/müsst, doch bitte verwechselt diese Haltestellen nicht mit Busspuren, welche ihr auf gar keinen Fall befahren dürft!

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem heutigen Ausführungen zum Befahren einer Bushaltestelle weiterhelfen und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Kommentare da eure auf meinen Social-Media-Kanäle hinterlassen würdet.

Heute widme ich mich dem , Tabak- und Nichtraucherschutzgesetz, dem sogenannten TNRSG

Was hat sich geändert?

Hier wurde dasas Mindestalter von 16 auf 18 Jahre angehoben und man darf nun erst ab dem 18. Lebensjahr Zigaretten kaufen und selber konsumieren. Des weiteren ist es nun verbotenwenn eine Person die unter 18 Jahre ist sich in privaten PKW befindet, alle anderen Fahrzeuginsassen verboten in diesem Fahrzeug zu rauchen. Hierfür können nun Verwaltungsstrafen von 100 € und im Wiederholungsfall sogar bis zu 1000 € fällig werden. Diese Gesetzesänderung führt natürlich auch zu einigen paradoxen Situation. Wenn ein 16-Jähriger Lehrling in einer Gaststätte den ganzen Tag in verqualmten Raucherlokal bedient, ist dies ok, doch wenn ihn seine Mutter abends vom Dienst abholt und im Auto eine Zigarette raucht, dann fallen für Sie Verwaltungsstrafen in Höhe von bis zu 1.000€ an. 

Mein Fazit

Grundsätzlich ist es aber natürlich absolut zu begrüßen, dass wenn ein Minderjähriger im Auto sitz, niemand anderer zur Zigarette greift. Ein Problem sehe ich aber auch hier wieder in der Vollziehung dieses Gesetzes, denn es ist der Polizei in diesem Gesetz möglich beim Vorbeifahren Strafen zu verhängen. Das bedeutet: Der Polizist sieht eine Person im Auto rauchen und erkennt, dass eine minderjährige Person sich ebenfalls im Auto aufhält und kann so direkt eine Strafe hinterher senden. Dann bekommt man natürlich die Lenkerauskunft in welcher lediglich der Fahrer anzugeben ist und nicht der Raucher selbst. Besser wäre es wohl gewesen, wem man dieses Vergehen zu einem  sogenannten Anhaltedelikt gemacht hätte. 

Dies war mein kurzer und knackiger Standpunkt zu dieser Gesetzesänderung und ich würde mich freuen, wenn ihr mir auf meinen Social Media Kanälen mitteilt, wie ihr zu dieser Änderung steht.

 

Liebe Freunde der Fahrschule beim AKH!

Heute beschäftige ich mich in diesem Artikel mit dem Pannenstreifen als Fahrstreifen. Beim erstellen der Drive Mondays über die Rettungsgasse habe mir schon öfters Gedanken gemacht, warum setzt man eigentlich eine Rettungsgasse ein, wenn es in  Österreich überall Pannenstreifen gibt, auf welchen sich der Einsatzfahrzeuge ja ebenfalls vorwärts bewegen könnten?

Meine persönlich Vermutung war jene, dass irgendwann einmal der Tag kommen wird an dem der Pannenstreifen vermutlich aufgelassen wird und dann braucht man natürlich eine Rettungsgasse, sonst gelangen die Einsatzfahrzeuge nicht mehr zur Unfallstelle.

Und siehe da: Nun ist es soweit! Es gibt jetzt schon die temporäre Möglichkeit Pannenstreifen für einen gewissen Zeitraum aufzulassen und zu einem Fahrstreifen zu machen. Verkehrskameras und die Traffic Manager der ASFINAG helfen dabei festzustellen, ob dies notwendig ist. Wenn die Spezialisten der Meinung sind, dass es notwendig ist, dann wird der Pannenstreifen freigegeben.

Das bedeutet über den Pannenstreifen wird mit einer Fahrstreifen-Signalisierung erkenntlich gemacht, dass man den Pannenstreifen nun benutzen kann. Zusätzlich sind noch Hinweiszeichen aufgestellt, die Anzeigen, dass der Pannenstreifen nun als Fahrstreifen genutzt werden kann.

Diese Lösung ist natürlich zu begrüßen, wird aber natürlich nicht überall anwendbar sein. Gerade im Nahbereich städtischer Ballungszentren gibt es häufig keine Pannenstreifen oder die vorhandenen Pannenstreifen sind äußerst eng. Da Pannenstreifen die Verkehrssicherheit an sich erhöhen, wird es sich immer um eine temporäre Lösung handeln.

Hinterlässt mir doch bitte eure Meinung zum temporären Einsatz von Pannenstreifen als Fahrstreifen auf meinen Social Media Kanälen. Mich würde wirklich sehr interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht.

 

Liebe Freunde der Fahrschule beim AKH,
heute beschäftigen wir uns mit dem Immissionsschutzgesetz Luft oder abgekürzt IGL.

 

Für wen gilt das Gesetz?

Dieses gilt für alle Kraftfahrzeuge mit ein paar Ausnahmen. Das heißt, auch wenn es etwas komisch klingt, das Gesetz gilt ebenfalls für reine Elektrofahrzeuge. Es gibt dabei unterschiedliche Vorschriften die erlassen werden können. Einerseits nach der Straßenverkehrsordnung, andererseits nach dem sogenannten IGL.

Nehmen wir das Beispiel einer Geschwindigkeitsbegrenzung:

Im Ortsgebiet von Wien herrscht sowieso, nach der Straßenverkehrsordnung, eine 50er Beschränkung und das komplette Gemeindegebiet Wien ist auch nach dem IGL eine 50er Zone. Ersichtlich ist das ganze immer auf diesen großen Tafeln mit 50 kmh Zonemit der  Immissionsschutzgesetz-Luft auf der Zusatztafel.

Wien verfügt aber ebenfalls über Freilandstraßen wie z.B. die Höhenstraße. Hier kommt man beim Verkehrszeichen Wien Ende vorbei und somit handelt es sich um einezu Freilandstraße. Es gilt dort nach der Straßenverkehrsordnung eine allgemeine Beschränkung von 100 km/h! Nach dem IG-L gilt allerdings eine Beschränkung von 50 km/h und das gilt ebenfalls für Elektrofahrzeuge!
Ein Fahrrad z.B. unterliegt nicht dem IG-L und dürfte daher auf der Höhenstraße 100 kmh fahren.

Die IGL Bestimmungen werden ebenfalls auf diversen Autobahnen angewandt. Hier werden immer wieder Geschwindigkeitsbeschränkungen nach dem IGL verordnet. Wenn also Beispielsweise nach der StVO 130 km/h zugelassen sind, kann diese Bestimmung durch eine IGL Zusatztafel „overruled“ werden.

 

Was passiert bei einem Verstoß?

Gegen Verstöße gegen das IGL werden Strafen bis zu 2180 € verhängt.
Ebenfalls anzumerken ist, dass gegenbeanstandete Verstöße gegen das immissionsschutzgesetz-luft  Zwangsmaßnahmen verhängt werden können wie zB. Die Abnahme des Fahrzeugschlüssels, oder die vorläufige Abnahme des Führerscheins.

 

Nun zur Neuerung! 

Die aktuelle Gesetzesänderung beinhaltet die Änderung, dass in Zukunft Elektroautos von den Geschwindigkeitsbegrenzungen lt. IGL ausgenommen sind. Dabei müssen die Elektroautos aber folgenden Kriterien erfüllen:

  • Sie müssen ein Kennzeichen mit grüner Aufschrift haben
  • Die Ausnahme gilt nur auf Autobahnen und Schnellstraßen

 

Ich hoffe, ich konnte Dir das  Immissionschutzgesetz-Luft etwas näher bringen und solltest Du Fragen dazu zu haben, bin ich gerne bereit dir jegliche Auskünfte zu erteilen.

Bitte melde Dich einfach auf meinen Social-Media-Kanäle und sag mir was Du gerne wissen möchtest.

Weiters würde ich mich wirklich freuen, wenn du mir auf unseren Social Media Kanälen folgst! Vielen lieben Dank!

Seid gegrüßt Freunde der Fahrschule beim AKH! Heute möchte dir die wichtigsten Novellen im Führerschein Gesetz und dem Kraftfahrgesetz, welche Ende 2018 bzw. zum Start 2019 in Kraft getreten sind, näher bringen.

Die „Pickerl-Überprüfung“

In letzter Zeit hat sich doch so einiges getan. Zunächst Mal gibt es eine Änderung bei der „Pickerl“-Überprüfung, der sogenannten Paragraph 57A wiederkehrenden Begutachtung. Bei LKWs wurden hier die Überziehungsfristen aufgehoben. Das bedeutet man darf frühestens drei Monate vor der Frist die Pickerlüberprüfung machen. Warum erwähne ich dies im Beitrag, wenn sicher ein Großteil meiner Community Führerschein B Lenker sind? Der einfache Grund: Ihr dürft mit dem B-Führerschein natürlich auch LKWs lenken! Es gibt LKWs bis 3,5 Tonnen höchst zulässiger Gesamtmasse,  welche ihr lenken dürft. Diesbezüglich steht im Zulassungsschein die Codierung N1. Ebenfalls als Neuerung versteht sich die Tatsache, dass bei Feststellung eines schweren Mangels ein maximaler Zeitraum von 2 Monaten festgelegt wurde, indem der Mangel behoben werden muss. Ansonsten wird dem Fahrzeug die Weiterfahrt untersagt, auch wenn es sich noch in gültigen „Pickerl-Frist“ befindet.

Nachträgliche Bestrafung

Wir wissen alle aus unserer Führerscheinausbildung, dass in Österreich sowohl eine Gurtpflicht als auch eine Helmpflicht besteht und dass es verboten ist ohne Freisprecheinrichtung im Fahrzeug zu telefonieren. Bisher war es so, dass man nur dann bestraft werden konnte, wenn man an Ort und Stelle angehalten wurde.  Das bedeutet es konnte keine Anonymverfügung per Post hinterher geschickt werden, wenn ein Polizist dies nur beobachtet hat. Dies wurde nun aufgehoben und man kann jetzt auch durch bildgebende Verfahren im Nachhinein bestrafen. Als bildgebendes Beispiel: Ihr seid zu schnell gefahren und fährt in ein Radargerät, welche zum Teil jetzt auch schon von vorne blitzen können und ihr seid nicht  nur zu schnell gewesen, sondern auf dem Foto sieht man, dass ihr nicht angeschnallt seid oder der das Telefon am Ohr habt, dann kann man auch diesbezüglich im Nachhinein belangt werden.

Gelbe Linien am Straßenrand

Eine weitere Vorschrift welche noch nicht allen ganz klar ist: Es gibt am Fahrbahnrand oder an der Bordsteinkante ab und an gelbe ununterbrochene oder  unterbrochene  gelbe Linien. Diese haben natürlich eine Bedeutung! Eine gelbe ununterbrochene Linie bedeutet, dass hier Halten und Parken verboten ist. Eine gelbe unterbrochene Linien bedeutet, dass hier das Parken verboten ist. Das heißt: Ihr dürft 10 Minuten halten oder für die Dauer einer ununterbrochenen Ladetätigkeit stehen, bzw. sämtliche Tätigkeiten die ebenfalls zum Halten zählen durchführen.

Rauchen im Auto

Eine weitere Neuerung ist, dass es nun ein Rauchverbot im Auto gibt, sofernPersonen bis einschließlich 18 Jahren im Auto sitzen. Das bedeutet auch ein L17 Schüler, der jetzt 17 ist, darf nicht im Auto rauchen. Hingegen darf er aber aussteigen und vor dem Auto rauchen. Anderes Beispiel: Ein 16 jähriger Lehrling darf den ganzen Tag in einem voll gequalmten Gasthaus servieren. Wenn ihn Abends dann seine Mutter mit dem Auto abholt die im Auto dann eine Zigarette raucht, dann werden unter Umständen bis zu 1000 € Strafe fällig.

Alkohol am Steuer

Eine weitere Maßnahme die ist mittlerweile gibt ist das sogenannte alternative Bewerbungssystem. Darin heißt es: Leute die einen Führerscheinentzug haben aufgrund von Alkohol, können unter bestimmten Umständen eine Verkürzung der Entzugszeit beantragen, indem Sie sich einen Alcolock ins Auto verbauen. 

Verlängerung des Probeführerscheins

Beim Probeführerschein gibt es das Delikt, dass man nicht bei  einer roten Ampel in eine geregelte Kreuzung einfahren darf, sonst bekommt man automatisch eine Verlängerung der Probezeit oder/und eine Nachschulung. Die geregelte Kreuzung wird nun gestrichen und das bedeutet, man bekommt, egal bei welcher überfahrenen roten Ampel jedenfalls eine Naschulung und Probezeitverlängerung. Die gilt nun ebenso für Baustellenampeln,Tunnelportale etc.

Schummeln bei der Theorieprüfung

Wie schon im letztwöchigen Blog erwähnt wird das Schummeln bei der Theorieprüfung mit Hilfsmitteln sanktioniert. Und zwar mit einer neuen monatigen Sperre.

Rettungsgasse

Auch bei der Rettungsgasse gibt es eine Neuerung! Früher war es so, dass wenn den Pannenstreifen befährt und ein Einsatz- oder Pannendienstfahrzeug behindert, dann ist das ein Vormerkdelikt Nach Einführung der Rettungsgasse ist dieses Vormerkdelikt nicht erweitert worden. Das heißt: Bis jetzt war es keine Vormerkung, wenn man illegal die Rettungsgasse befährt. Dies wird sich nun ändern.

Die Kindersicherung

Auch bei der Kindersicherung wird es eine kleine Neuerung geben. Bisher war es so, dass bis zum 14. Lebensjahr und einer Körpergröße von bis zu 150 cm  eine Kiwi kinderrückhalteeinrichtung vorgeschrieben war. Über 150 cm Körpergröße reicht der Gurt . Die Änderung lautet wie folgt: Bis zum 14. Lebensjahr und bis zu einer Körpergröße von 135 cm braucht man eine Kinderrückhalteeinrichtung. Über 135 cm reicht in Zukunft der Gurt..

Ich hoffe ich konnte dir wieder ein bisschen weiter helfen mit dem Artikel und ich würde mich freuen, wenn ihr uns auch in Zukunft auf unseren Social-Media-Kanälen folgt!

Liebe/r Freund/in der Fahrschule beim AKH,

In unserem heutigen Beitrag beschäftigen wir uns mit dem Ablauf der Theorieprüfung! Insbesondere wollen wir uns den gesetzlich vorgeschriebenen- und technischen Ablauf einer Theorieprüfung genauer ansehen.

Zunächst Mal als Grundvoraussetzung:
Ihr müsst den kompletten Theoriekurs besucht haben.
Dieser besteht aus 32 Unterrichtseinheiten, welche sich wie folgt zusammensetzen: 20  Unterrichtseinheiten Grundwissen und 12 Unterrichtseinheiten Klassenspezifisch B.

Welche Vorraussetzungen muss ich erfüllen?
Um bei der Prüfung antreten zu dürfen, benötigst du ein positives ärztliches Gutachten und die Verkehrszuverlässigkeit, welche im Hintergrund von der Behörde überprüft wird.

Ablauf der Prüfung
Die Prüfung selbst besteht aus zwei Teilen. Der Erste Teil ist die Überprüfung des Grundwissens, welche bei allen Lenkberechtigungen Voraussetzung ist.
Der Zweite Teil ist dann die klassenspezifische Überprüfung.

Zu jedem geprüften Modul gibt es 20 Hauptfragen und exakt eine Zusatzfrage. Die Fragen werden je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedlich gewertet. Es gibt leichte, mittlere und schwere Fragen, welche jeweils mit einer unterschiedlichen Punktezahl versehen sind.

Um ein Modul positiv zu absolvieren musst du mindestens 80% der jeweiligen Höchstpunktzahl erreichen.

Der Ablauf der Fragen ist so geregelt, dass du bei falscher Beantwortung einer Hauptfrage nicht mehr zur Zusatzfrage gelangst und somit keine Möglichkeit hast die Punkte der Zusatzfrage zu erhalten.

In der Praxis bedeutet das, dass euer Sitznachbar, fünf Fragen Falsch beantwortet hat (alles kleine Nebenfragen) und dieser die Prüfung besteht, du hingegen nur 2 Fehler bei Hauptfragen gemacht hast und diese dann dafür gesorgt haben, das du unter die erforderlichen 80% rutschst.

Es besteht die Möglichkeit die Prüfung auf zwei Teile aufzusplitten. Das bedeutet, du musst den Grundwissen-Teil  und den klassenspezifischen Prüfungsteil nicht am selben Tag machen. Empfehlen würde ich allerdings beide Teile am selben Tag zu absolvieren.

Wie lange dauert die Prüfung?
Pro Modul hast du insgesamt 30 Minuten Zeit. In der Regel ist dies mehr als genug. Die meisten Prüfungsteilnehmer sind viel schneller fertig.

Was mache ich wenn ich durchfalle?
Solltest du ein Modul negativ abgeschlossen haben, entweder Grundwissen oder klassenspezifisch, dann musst du auch nur dieses Modul wiederholen.  Nach einer 2 wöchigen Frist bist du dann berechtigt die Prüfung erneut zu absolvieren.

Theorieprüfung bestanden, was nun?
Wie fast alles im Führerscheingesetz besitzt auch die bestandene Theorieprüfung eine Gültigkeit von 8 Monaten. Das bedeutet, dass du innerhalb dieser 8 Monate, nach bestandener Theorieprüfung, deine Praxisprüfung erfolgreich absolvieren musst, um deine Lenkberechtigung zu erhalten.

ACHTUNG! Bitte nicht Schummeln!
Im Jahr 2019 tritt eine Gesetzesnovelle in Kraft, welche ich dir unbedingt noch ans Herz legen möchte. Darin heisst es: Wenn man bei der Theorieprüfung beim Schummeln erwischt wird, durch technische oder andere Hilfsmittel, dann wird man zwischen 9 und 12 Monate für die Theorieprüfung gesperrt. Ich kann dir nur noch einmal deutlich ans Herz legen, dass du bitte deinen Stoff lernst und keinesfalls versuchst, auf welche Art auch immer, zu Schummeln. Die Behörden kennen mittlerweile jedes erdenkliche Schlupfloch, sei es technischer oder anderer Natur.

Ich hoffe ich konnte dir mit den heutigen Ausführungen den Ablauf der Prüfung etwas näher bringen und würde mich natürlich freuen, wenn du uns auf unseren Social Media Kanälen folgst, um auch in Zukunft keine News rund um die Fahrschule zu verpassen!

 

FacebookInstagramYouTube